Tour Barock... entdecken Sie die Stationen der BarockStraße.
Zweibrücken

Von einem Schweden, einem Polen und Weißem Gold

Zweibrücken nahm Anfang des 18. Jahrhunderts unter dem schwedischen König Karl XII. seinen Aufschwung. Das von Jonas Erikson Sundahl geschaffene Residenzschloss ist ein beeindruckendes Beispiel für einen klaren nordisch geprägten Barock.

Ein ausgeschilderter Rundgang führt durch die Geschichte Zweibrückens. An einem der schönsten Plätze der Region, dem unter Christian IV. entstandenen Herzogsplatz, finden Sie das Stadtmuseum mit Gemälden, Grafiken, Möbeln und dem seltenen Zweibrücker Porzellan.

Für die barocke Lebensfreude steht die Parkanlage Tschifflick, die von dem hier im Exil lebenden Polenkönig Stanislaus Leszczynski prächtig angelegt wurde. Heute ist Tschifflick mit der Fasanerie ein romantischer Ort der Einkehr.

Unweit von Zweibrücken liegt das Kloster Hornbach, ein faszinierendes Beispiel geschichtlichen Wandels - vom Mittelalter über den Barock bis in die heutige Zeit.

Herzogsvorstadt

Herzogsvorstadt
Im Jahre 1756 beschloss Herzog Christian IV. (1722-1775) den Bau einer neuen Vorstadt als wesentlichen Schritt zur Verschönerung seiner Residenzstadt. Er ließ noch im gleichen Jahr das damals noch unbebaute Gartenland vor dem Unteren Tor, außerhalb der alten Stadtmauer, nördlich des Schwarzbaches erwerben und in Bauplätze und Straßenzüge einteilen.

Mannlichhaus

Mannlichhaus
Das Haus Herzogstr. 8 hatte der Herzog in seiner eigenen Lotterie selbst gewonnen. Er machte es im Jahr 1772 seinem Hofmaler Johann Christian von Mannlich zum Geschenk. Mannlich hat es mit seiner Familie bis zur Flucht vor den französischen Revolutionstruppen 1793 bewohnt.

Petrihaus

Petrihaus
Hofgärtner Ernst August Bernhard Petri folgte dem Aufruf Herzogs Christian IV. und ließ sich 1768 ein repräsentatives Wohnhaus nach den Plänen des Hofbaumeisters Hautt erbauen.

Karlskirche

Karlskirche
Die "Karlskirche" erinnert an die zwei Jahrzehnte währende Regierungszeit des schwedischen Königs Karls XII. im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Der König selbst genehmigte den Bau der nach ihm benannten lutheranischen Kirche 1707 in seinem Feldlager bei Altranstädt.

Residenzschloß

Residenzschloß
1719 nach dem Tode König Karls XII. übernahm Herzog Gustav Samuel Leopold die Regentschaft, wodurch Zweibrücken wieder zur Residenzstadt wurde. Der neue Herzog begann sofort mit den Planungen für einen neuen repräsentativen Schlossbau.

Tschifflick

Tschifflick
Da die Stadt Zweibrücken, die sich von den Zerstörungen des 17. Jahrhunderts erst langsam wieder erholte, keinen repräsentativen Wohnsitz für die polnische Königsfamilie im Exil aufweisen konnte, ließ sich Stanislaus Leszczynski ab 1715 vor den Toren der Stadt, im Ehrwoog, einen Landsitz errichten.

Evangelische Pfarrkirche in Hornbach

Evangelische Pfarrkirche in Hornbach
1785/86 vom herzöglischen-zweibrückischen Baudirektor Friedrich Gerhard Wahl errichtet. Aus Kostengründen wurde ein einfacher, rechteckiger Saalbau errichtet.

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