Tour Barock... entdecken Sie die Stationen der BarockStraße.
Saarbrücken und Umland

Von Fürsten, Stengel und einem Brennenden Berg

Baumeister Friedrich Joachim Stengel gab Saarbrücken unter den Fürsten Wilhelm Heinrich und Ludwig ein neues, barockes Gesicht. Das Schloss – architektonisch eindrucksvoll weiterentwickelt – die Ludwigskirche, Stengels Meisterwerk, und der lebhafte St. Johanner Markt markieren noch heute die Eckpunkte der Stengel´schen Stadtanlage. Zu einem erlebnisreichen Rundgang lädt die Stengelpromenade.

Spurensuche auf dem Land: Das Jagdschloss Karlsbrunn und die Fürstenwiesen um das Forsthaus Neuhaus sind Zeugnisse fürstlicher Jagdleidenschaft in den umliegenden Wäldern.

Abseits der Herrschaftshäuser: Handwerk und frühe Industrien. In Sulzbach wurde Salz gewonnen. Am nahe gelegenen Brennenden Berg schwelt seit über 300 Jahren ein Kohleflöz.Technische Meisterleistungen jener Zeit bestaunen Sie in der Ölmühle Berschweiler und in Uhrmachers Haus in Köllerbach.

 

Salzhäuser

Salzhäuser
Die Historischen Salzhäuser in Sulzbach stehen symbolhaft für wirtschaftlichen Wandel auch im 18. Jh. und für den damaligen Aufbruch ins moderne Industriezeitalter. Salzbrunnenhaus, Salzherrenhaus und neuzeitliche Gebäude bilden auf der Schmelz ein attraktives Karree mit schönem Innenhof.

Brennender Berg

Brennender Berg
Am Brennenden Berg schwelt seit Ende des 17. Jh. ein in Brand geratenes Kohleflöz im Innern des Waldes. Bis heute zeugen Rauchfahnen – wenn auch längst nicht mehr so intensiv wie in früheren Jahrzehnten – von diesem unterirdischen Brandherd.

Stengelpromenade

Stengelpromenade
Die bekanntesten Barockbauten der Stadt Saarbrücken stammen aus den Jahrzehnten, in denen Baumeister Friedrich Joachim Stengel (1694 bis 1787) unter Fürst Wilhelm Heinrich und später Fürst Ludwig in Saarbrücken lebte und arbeitete.

Schlossplatz mit Schloss

Schlossplatz mit Schloss
Saarbrücken wurde erstmals im Jahre 999 als "Castellum Sarrabrucca" erwähnt. Aus der Burg entwickelte sich im 17. Jh. ein Renaissanceschloss, von dem heute noch unterirdische Anlagen vorhanden sind. Nach dessen Zerstörung ließ Fürst Wilhelm Heinrich im 18 Jh. durch seinen Baumeister Stengel eine neue barocke Residenz errichten.

Ludwigsplatz mit Ludwigskirche

Ludwigsplatz mit Ludwigskirche
Die Ludwigskirche, als Hauptstück einer "Place-Royale"-Architektur, ist die Krönung des unermüdlichen Schaffens von Baumeister Stengel. Sie gilt als eine der stilreinsten und schönsten evangelischen Barockkirchen in Deutschland, vergleichbar mit dem Michel in Hamburg oder der Frauenkirche in Dresden.

Basilika St. Johann

Basilika St. Johann
Die Basilika in St. Johann, von Stengel 1754 bis 1758 errichtet, zeigt heute nach umfassender Restaurierung die barocke Schönheit des 18. Jahrhunderts.

St. Johanner Markt

St. Johanner Markt
Die Basilika in St. Johann, von Stengel 1754 bis 1758 errichtet, zeigt heute nach umfassender Restaurierung die barocke Schönheit des 18. Jahrhunderts.

Museum in der Schloßkirche

Museum in der Schloßkirche
Die wechselvolle Geschichte der Schlosskirche, die Bedeutung von Liturgie und Frömmigkeit im Alltag des 13. bis 19. Jahrhundert sowie die Entwicklung und Funktion der sakralen Kunst.

Das Forsthaus Pfaffenkopf

Die Jagd war Jahrhunderte lang Vorrecht der Herrscherhäuser. Schon im Mittelalter waren riesige Waldflächen dem Zugriff der Bevölkerung entzogen und zu Bann- und Herrenwäldern erklärt. Auch im Köllertaler Wald war den Untertanen ein Aufenthalt untersagt. Im 18. Jahrhundert wurde der Kernbereich des Waldes – auch um Holzfrevel vorzubeugen – sogar mit einem Gatter umgeben. An den Eingängen entstanden „Thorhäuser“ – so auch am Pfaffenkopf.

Ölmühle Berschweiler

Ölmühle Berschweiler
Die Ölmühle in Berschweiler, zwischen 1767 und 1797 errichtet, gilt als ein bedeutendes vorindustrielles technisches Kulturdenkmal. Ein Vorgängerbau ist bereits 1472 urkundlich erwähnt. In der Mühle wurde bis 1939 aus Raps, Mohn, Nüssen und Bucheckern Öl gewonnen.

Ev. Pfarrhaus Heusweiler

Ev. Pfarrhaus Heusweiler
Das Alte evangelische Pfarrhaus in Heusweiler wurde von der fürstlich nassauisch-saarbrückischen Baudirektion unter Friedrich Joachim Stengel geplant und 1773 bis 1775 im Auftrag des Stifts St. Arnual – anstelle eines Vorgängerbaus von 1697 – in der Nähe der Evangelischen Kirche (Ursprung 15. Jh.) errichtet.

Uhrmachershaus

Uhrmachershaus
Ausstellung von Uhren aus verschiedenen Ländern und Epochen in einem restaurierten Bauernhaus aus dem 19. Jh. Einzigartige Sammlerstücke aus ganz Europa von den Anfängen der Zeitmessung bis zur Räderuhr. Einmalig im südwestdeutschen Raum.

Püttlinger Schlösschen

Püttlinger Schlösschen
Das "Schlösschen", eines der Wahrzeichen der Stadt Püttlingen, verdankt seine Entstehung dem Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken. Um seiner Jagdleidenschaft frönen zu können, ließ er um 1790 auf dem Gelände der alten Püttlinger Burg ein Jagdhaus errichten.

Jagdschloss Karlsbrunn

Jagdschloss Karlsbrunn
In das um 1785 erbaute, von der französischen Revolution 1793 verschont gebliebene fürstliche - nassauische Jagdschloß zog 1815 die Staatliche Forstverwaltung ein. Einst waren es fürstliche Gäste und ihr Gefolge, die zur Jagd hier residierten und Karlsbrunn einen Hauch der großen Welt spüren ließen.

Hugenottenkirche

Die Hugenottenkirche in Ludweiler, Stadtteil Völklingens, erinnert an die Unterdrückung und Vertreibung der Calvinisten, französischer Protestanten, aus dem katholischen Frankreich des 16. und 17. Jahrhunderts. Hugenottische Handwerker trugen maßgeblich zur Gründung der Glas- und Eisenindustrie im Warndt bei.

Essen & Trinken

Termine

Veranstaltungen rund um Saarbrücken.
Zur Veranstaltungsübersicht wechseln

Wohnen & Schlafen