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Zweibrücken

Karlskirche

Die "Karlskirche" erinnert an die zwei Jahrzehnte währende Regierungszeit des schwedischen Königs Karls XII. im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Der König selbst genehmigte den Bau der nach ihm benannten lutheranischen Kirche 1707 in seinem Feldlager bei Altranstädt. Der Grundstein wurde 1708 gelegt, die Weihe konnte 1711 erfolgen. Architekt des gestreckten Achteckbaus war der schwedische Baumeister Haquinius Schlang (Slang), einige Änderungen, die gegenüber dem ursprünglichen Plan vorgenommen wurden, gehen wahrscheinlich auf den schwedischen Baudirektor Jonas Erikson Sundahl zurück.

Auf seinen Einfluss lässt besonders die Durchbildung des Nordportals mit dem schwedischen Wappen schließen. 1945 wurde die Kirche fast ganz zerstört, jedoch 1964/70 nach Plänen von Richard Hummel wiederaufgebaut. Dabei gestaltete man die Fensteranlage nun in zwei Geschossen, entsprechend dem originalen Plan von Schlang, der ursprünglich nicht ausgeführt worden war. Im Erdgeschoss sind heute Gemeinderäume untergebracht, eine Treppe führt zum Kirchenraum im Obergeschoss.

Bildbeschreibung
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