Wenn man in diesem Jahr den 375. Geburtstag Sebastien Le Prestre de Vaubans (1633 – 1707) feiert, hat man auch in der Saarpfalz allen Grund, sich des genialen Baumeisters zu erinnern: Schließlich gilt er als „Geburtshelfer“ des modernen Homburgs, prägt sein „barocker Masterplan“ nach wie vor die Grundstruktur der heutigen Kreis- und Universitätsstadt. Darüber hinaus birgt das erstaunlich präsente Erbe Vaubans – erst vor wenigen Monaten hat die UNESCO seine wichtigsten Bauwerke in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen – enorme touristische und kulturelle Chancen für die Region.
Wo aber finden sich Spuren aus jener Zeit, als die nach Plänen Sebastien Le Prestre de Vaubans errichtete Großfestung„Hombourg-la-Forteresse“ Hauptstadt der französischen Saarprovinz war? Was hat es mit dem Barock als „Stunde Null“ der Saar-Pfalz-Region auf sich - und welche Rolle spielten hierbei der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV., der türkische Großwesir Kara Mustafa und der Herzog von Marlborough? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, allerhand Überraschungen und viele interessante Ein- und Ausblicke vermittelt am 27. September der Themenrundgang „Auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg“. Dabei lädt diese spannende Dialogführung einerseits dazu ein, ungewöhnliche und oftmals unbekannte Facetten einer – scheinbar – vertrauten Stadt zu entdecken sowie andererseits die europäische Großregion SaarLorLux-Rheinland-Pfalz mit anderen Augen zu sehen.
Der Themenrundgang „Auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg“ findet am Samstag, 27. September 2008, statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr der „Freiheitsbrunnen“ in der Fußgängerzone (Ecke Eisenbahnstraße/Kaiserstraße). Kostenbeitrag: 5,- Euro pro Person.